Kein Problem.
Mit Lachmann & Rink.

Ihr Maschinenpark spricht viele Sprachen.
Ihre Produktion braucht nur eine.

Unterschiedliche Hersteller, unterschiedliche Baujahre, unterschiedliche Protokolle. Was auf dem Shopfloor über Jahre gewachsen ist, wird zur Bremse, sobald Sie Daten für Entscheidungen brauchen. Wir vernetzen Ihre Systeme so, dass sie sicher zusammenarbeiten, statt sich gegenseitig im Weg zu stehen.

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140 Software-Profis

40+ Jahre Erfahrung mit Industrieprojekten 

2 Standorte
Freudenberg | Dortmund

113 Kunden
 

54 verschiedene Branchen

Warum Vernetzung in der Praxis schwieriger ist als auf dem Papier

Auf dem Papier klingt es einfach: Daten sollen fließen, Systeme sollen zusammenarbeiten. In der Praxis liefern Bestandsanlagen Daten in Formaten, die kein anderes System versteht. Neue Maschinen passen nicht ins gewachsene Umfeld. Und jede Schnittstelle, die individuell angepasst werden muss, ist ein weiteres Risiko für Stillstand, Sicherheitslücken und Mehrkosten.

Für Sie als Entscheider bedeutet das: Ohne verlässliche Datenbasis bleiben Investitionsentscheidungen ein Blick in den Rückspiegel statt in die Zukunft.

Für Ihr IT-Team bedeutet es: mehr Angriffsfläche, mehr Wartungsaufwand, mehr Abhängigkeit von Systemen, die niemand im Haus vollständig versteht.

Eine gemeinsame Sprache schafft hier die Grundlage. Wie diese Sprache konkret aussieht, hängt von Ihrer Ausgangslage ab, dazu gleich mehr.

84 % der Unternehmen haben einen Bedarf an interoperablen Schnittstellen.

60 % der Unternehmen integrieren OPC UA aufgrund konkreter Kundenanforderungen.

57 % der Unternehmen nutzen bereits OPC UA in ihrer Produktion.

Typische Herausforderungen aus Kundenprojekten

Viele Fertigungs- und Entwicklungsteams kennen diese Situation:

  • Maschinen und Systeme verschiedener Hersteller mit proprietären Schnittstellen
  • unzureichend dokumentierte Protokolle, die niemand mehr vollständig erklären kann
  • Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten, die den Preis diktieren
  • steigende regulatorische Anforderungen an IT- und OT-Sicherheit, ohne zusätzliches Personal, um sie umzusetzen

Das Ergebnis: 
Hoher Abstimmungsaufwand, schwer wartbare Systeme und ein Sicherheitsrisiko, das mit jeder neuen Maschine wächst.

So treffen Sie die richtige Technologieentscheidung

Um zu verstehen, welche Technologie in welcher Situation sinnvoll ist, lohnt sich ein Blick auf ihre konkrete Funktionsweise und die Auswirkungen auf Ihre Projekte. Daher zeigen wir hier, wie sich die drei Technologien in Funktionsweise und Projektwirkung unterscheiden und welchen Beitrag sie in realen Integrationsszenarien leisten.

Experten kontaktieren

OPC UA, die strukturierte Maschinenkommunikation

Funktionsweise (vereinfacht):

  • Maschinen stellen Daten, Zustände und Ereignisse bereit
  • Clients abonnieren Daten oder lesen und schreiben gezielt Werte
  • Sicherheit und Datenmodell sind Teil des Standards

Projektwirkung

  • hohe Planbarkeit
  • klare Schnittstellen
  • gute Grundlage für langfristige Architekturen
MQTT, der ereignisbasierte Datentransport

Funktionsweise (vereinfacht):

  • Geräte senden Nachrichten
  • Broker verteilt diese an Abonnenten
  • Inhalt ist für die Übertragung technisch irrelevant.

Projektwirkung

  • sehr leichtgewichtig
  • ideal für viele, einfache Datenquellen (z. B. IoT)
  • kein gemeinsames Datenverständnis

Wann ist MQTT besser geeignet als OPC UA? 

MQTT transportiert die Daten nur, „erklärt“ sie aber nicht. Sein Einsatz ist sinnvoll:

  • für viele einfache Datenquellen
  • bei instabilen oder langsamen Netzwerken
  • wenn Daten ohne semantische Bedeutung übertragen werden sollen

Typische Anwendungsfälle: 
Sensorische Installationen mit mehreren Sensoren, Condition Monitoring und Energiedatenübertragung.

REST, die klassische Request-Response-Schnittstelle

Funktionsweise (vereinfacht):

  • Client fragt Daten explizit an („GET“)
  • Server liefert gezielt die angeforderten Informationen zurück
  • keine dauerhafte Verbindung erforderlich

Projektwirkung

  • Standard in der IT-Welt
  • sehr gut für Business-Anwendungen geeignet
  • weniger gut geeignet für kontinuierliche Datenströme wie Maschinendaten

Wann ist REST besser geeignet als OPC UA?  

REST ist sinnvoll:

  • wenn Daten nur punktuell abgefragt werden, z.B. bei Interkommunikation zwischen IT-Systemen
  • für den Austausch von Geschäftsobjekten
  • ideal für Web-Architekturen und Microservices
  • nicht für hochfrequente Echtzeit- oder Maschinendaten geeignet

Typische Anwendungsfälle: 
Vernetzung von Clients mit ERP-Systemen, Transport von Auftrags- und Stammdaten, Reporting, Microservices.

Alle drei Technologien lassen sich so implementieren, dass sie gängige Sicherheitsstandards wie IEC 62443 erfüllen. Wir wählen die Technologie nicht nur nach Funktionsumfang, sondern auch danach, wie sie sich in Ihre bestehende Sicherheitsarchitektur einfügt, ohne zusätzliche Wartungslast für Ihr Team.

Wie aus verstreuten Maschinendaten
eine Entscheidungsgrundlage wird

ALMO gehört zu den weltweit größten Herstellern von Einwegspritzen und produziert jährlich über zwei Milliarden Stück. Die Produktionsdaten waren vorhanden, aber nicht durchgängig nutzbar, Abweichungen fielen spät auf, Ursachen blieben oft im Dunkeln.

Wir entwickelten ein individuelles BDE/MDE-System, das Daten automatisiert direkt aus den Steuerungen erfasst und in die bestehende Produktionsumgebung einbindet. Eingeführt haben wir es schrittweise im laufenden Betrieb, damit die Produktion zu keinem Zeitpunkt stillstand.

Das Ergebnis: Abweichungen werden heute schneller erkannt, Ursachen sind nachvollziehbar, Optimierungen basieren auf Daten statt auf Vermutungen.

Zur vollständigen ALMO Story

Ihr Ansprechpartner

„Vernetzung ist kein Selbstzweck. Sie muss Ihrer Produktion mehr Transparenz bringen und Ihrem IT-Team gleichzeitig weniger Arbeit machen, nicht mehr. Lassen Sie uns über Ihre Systemlandschaft sprechen."

Christian Becker
Head of Smart Factory

+49 2734 2817-142

E-Mail

Entscheidungshilfe: Welche Fragen sollten Sie vorab klären?

Bevor Sie sich für eine Vernetzungstechnologie entscheiden, hilft ein ehrlicher Blick auf Ihre Ausgangslage:

  • Wie viele unterschiedliche Maschinenhersteller und Protokolle sind aktuell im Einsatz?
  • Sollen Daten kontinuierlich fließen oder reicht eine punktuelle Abfrage?
  • Welche Compliance-Vorgaben (etwa NIS2 oder IEC 62443) muss die Lösung erfüllen?
  • Wie viel internes Personal steht für Betrieb und Wartung zur Verfügung?
  • Ist eine Anbindung an ERP oder MES bereits geplant?
  • Wie wichtig ist Ihnen, unabhängig von einzelnen Herstellern zu bleiben?

Je nachdem, wie Sie diese Fragen beantworten, verschiebt sich die passende Technologie. Genau das klären wir im ersten Gespräch mit Ihnen, unverbindlich und ohne dass Sie sich vorab festlegen müssen.

Lassen Sie uns gemeinsam auf Ihre Maschinen, Ihr Produkt oder Ihre Produktionsumgebung schauen.
Und erhalten Sie eine unverbindliche Empfehlung von uns, die Sie wirklich weiterbringt.

 

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