Baukastensystem Elektronischer Service
Unterstützung bei Bedienung und Wartung von Maschinen und Anlagen
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Die Firma Gerhard Schubert GmbH aus Crailsheim gehört seit vielen Jahren zu den führenden Herstellern von Verpackungsmaschinen. Wesentliche Grundlage dieses Erfolgs ist das Baukastenprinzip. Hierbei bilden mechanische, elektrische und Softwarekomponenten als Stan-dardbaugruppen die Basis für die anwendungsspezifischen Verpak-kungsmaschinen und Anlagen.
Weitere Grundsteine sind bekannnterweise die Kreativität und der große Innova-tionsmut des Firmeninhabers. Ein solcher Innovationsschritt stellt auch das geplante Elektronische Service Modul (ESM) dar. Mit diesem System will die Firma Schubert ihre Kunden hinsichtlich der Bedienung und Wartung der Maschinen und Anlagen zukünftig noch besser unterstützen, als dies schon jetzt der Fall ist. Zum Umfang des Service Moduls gehören die Kom-ponenten Betriebsanleitung mit Suchfunktion, Ersatzteilkatalog mit Bestellfunktion und 3D-CAD-Visualisie-rung, Reparaturhandbuch, Baugruppenbeschreibung und eine Hotline-Kompo-nente. Die Auftragsstückliste wird über eine Baumstruktur dargestellt, alle ESM-Komponenten sind untereinander verbunden und ermöglichen so den direkten Wechsel von einer Funktion zur nächsten. Zum Beispiel können Ersatzteile in der CAD-Zeichnung ausgewählt und an-schließend das dazugehörige Reparaturhandbuch aufgerufen werden. Das ausgewählte Ersatzteil wird zusätzlich automatisch in der Baumansicht markiert, so dass die Position in der Auftragsstückliste ersichtlich wird. Ausgewählte Ersatzteile können über eine Warenkorbfunktion zu einer Bestellung zusammengefasst werden. Durch eine Druck- bzw. Email-Funktion können die Ersatzteile bei der Firma Gerhard Schubert GmbH angefordert werden. Die be-nötigten Daten stammen aus dem PPS-System SATURN und werden in einer Datenbank der Anwendung zu Verfügung gestellt. CAD-Zeichnungen stehen dem ESM im offenen HSF-Format (Hoops Streaming Format) zur Verfügung.
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Die CAD-Anzeige ist als ATL-Komponente (Active Template Library) gekapselt. Dadurch kann die Funktionalität auch von anderen Anwendungen genutzt werden. Eine Integration in den Anlagen-Bedienrechner ist geplant.
Die Bedienungsanleitung, das Reparaturhandbuch und andere Dokumente sind als PDF hinterlegt. In diesen Dokumenten kann wie in einem Buch geblättert werden. Und darüber hinaus gesucht und ge-druckt werden.
Für die Übersicht der Maschinen und Anlagen wird die Benennung mit kundenspezifischen Bezeichnungen unterstützt, z.B. kann der Name einer Anlagenlinie in eine firmeninterne Bezeichnung verändert werden. Dies hilft den Kundenmitarbeitern sich leichter innerhalb der Anwendung zu orientieren.
Eine durchdachte Berechtigungsverwaltung ermöglicht, dass Änderungen nur von Mitarbeitern mit ent-sprechender Autorisierung durchgeführt werden können. Das Hotline-Modul unterstützt den Anwender bei der Diagnose von Betriebsstörungen. Der Dateninhalt dieses Expertensystems besteht aus den gesammelten Daten der Hotline-Abteilung. Die Anzeige der Informationen ist mit der Baumansicht synchronisiert. Bei der Auswahl eines bestimmten Eintrages werden die verfügbaren Informationen und Problemlösungen zu diesem Teil angezeigt.
Das ESM-System soll dem Kunden durch die sehr gute Visualisierung
von Informationen und die intuitive Bedienung ermöglichen, sich
in vielen Fällen selbst zu helfen, ohne einen Servicemitarbeiter
zu kontaktieren. Dies spart dem Kunden Zeit und Geld, und
natürlich auch der Firma Gerhard Schubert GmbH.
Und wir sind stolz darauf, an einem so fortschrittlichen Konzept
mitwirken zu können.
(April 2003)




