Update: L&R-Anbau nimmt Formen an

Kürzlich haben wir den 100. Mitarbeiter in unserem Team begrüßt und sind weiterhin auf Wachstumskurs. Dafür brauchen wir natürlich auch mehr Platz!

Wie bereits angekündigt, erweitern wir bis zum Jahresende unser Bürogebäude in der Freudenberger Hommeswiese um einen zweistöckigen Anbau. Auf 440 Quadratmetern entstehen zwölf neue Büros sowie Besprechungs-, Aufenthalts- und andere Nebenräume.

Nach dem symbolischen Spatenstich zum Bau der Fundamente durch die beiden L&R-Geschäftsführer Arjan Bijlard und Claudius Rink Ende Juli nimmt die Gebäudeerweiterung bereits konkrete Formen an:

 

Wir halten Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden!

Bis dahin empfehlen wir Ihnen den Artikel "Veränderung als starker Motor", in dem die Siegener Zeitung (Ausgabe vom 25.08.2016, S. 7) über unser Unternehmen berichtet:

Am 25.08.16 berichtete die Siegener Zeitung über Lachmann & Rink.
"Veränderung als starker Motor"

Zur besseren Lesbarkeit nachfolgend der Text des Zeitungsartikels:

Veränderung als starker Motor

BÜSCHERGRUND
Lachmann & Rink erweitert am Standort Hommeswiese / Seit 16 Jahren am Ort

Der Freudenberger Software-Spezialist baut an: Er erweitert sich und schafft Raum für 30 neue Arbeitsplätze.

pebe · „Wir leben in Veränderung, nichts bleibt, wie es ist.“ Doch Geschäftsführer Claudius Rink weiß um die Vorteile von Veränderung, schließlich ist sie gerade in seiner Branche ein starker Antrieb, und sie ist der Motor des Freudenberger Softwareunternehmens Lachmann & Rink – Ingenieurgesellschaft für Prozessrechner- und Mikrocomputeranwendungen mbH. Denn die Firma ist darauf spezialisiert, für ihre Kunden aus ganz verschiedenen Branchen spezifische, auf sie zugeschnittene Hardware- und Software-Lösungen zu entwickeln – sei es im Bereich der Produktion, bei der Optimierung der Wartung oder auch bei der Umrüstung hin zu leichterer Handhabbarkeit. Seit 16 Jahren ist das 1981 in Littfeld gegründete Unternehmen mittlerweile im Gewerbegebiet Hommeswiese im Freudenberber Stadtteil Büschergrund ansässig.

„Als wir 2000 herzogen, hatte das Unternehmen 45 Mitarbeiter“, sagt Claudius Rink. Er teilt sich die Geschäftsführung mit Arjan Bijlard, der aus beruflichen Gründen nicht am Gespräch mit der SZ teilnehmen konnte. Diese Situation habe sich deutlich geändert und sehr positiv entwickelt: „Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren 25 Mitarbeiter eingestellt“, fährt Rink fort, zurzeit beschäftige das Unternehmen 101 Mitarbeiter, davon 80 in der Entwicklung.

Gerade hat das Unternehmen begonnen, seinen Gebäudekomplex am Ende des lauschigen Tälchens in der Hommeswiese zu erweitern. Geplant ist ein zweistöckiger Anbau mit zwölf Büros, zwei Besprechungszimmern, Aufenthaltsräumen und Sanitärbereichen auf 440 qm Fläche. Raum für 30 neue Arbeitsplätze soll geschaffen werden. Gerade sind die Fundamente gegossen worden, zum Ende des Jahres soll der Anbau bezugsfertig sein. Nicht die erste Erweiterung am Standort: 2008 stockten die Firmengründer, der Physiker Dr. Ulrich Lachmann und der Informatiker Alfred Rink, das bestehende Gebäude um die dritte Etage auf.

„Wir haben uns bewusst für den Ausbau hier entschieden“, sagt Rink im Gespräch mit der SZ, denn 80 Prozent der Kunden kämen aus einem Umkreis von 150 Kilometern, die anderen 20 Prozent seien verteilt von Berlin bis München. „Die räumliche Nähe zu Kunden ist uns wichtig“, betont Rink, eine schnelle Reaktion auf Fragen gehört zum Support, also der engen Kundenbetreuung.

„Wir sehen uns zur Zeit als ,verlängerte Werkbank’ und Entwicklungspartner vieler Unternehmen im deutschen Maschinenbau und dem deutschen produzierenden Gewerbe“, fährt Rink fort. Im Fokus jeweils: die Technologieführer und deren Innovationsfreudigkeit. „Unsere Kunden haben die Ideen oder Visionen, und wir wollen bei der Ideengeburt dabei sein“, umschreibt Rink das Angebot der Firma.

Will heißen: Lachmann & Rink entwickelt individuelle, auf die jeweiligen Kunden zugeschnittene Umsetzungen neuer Technologien auf der Leit-, Steuerungs- und Feldebene, sei es im PC-Bereich, bei den Datenbanksystemen, Maschinen- oder Anlagensteuerungen, Software-Optimierungen für Großkunden oder der „embedded“, also maschinennahen Software. Office- oder Großrechner-Software gehöre nicht dazu.

„Standard- Software ist nie zugeschnitten auf den Kunden selbst“, erläutert Rink die Firmenphilosophie, „sie muss erst kundenspezifisch werden. Und Technologieführer wollen keinen Standard, denn der ist kopierbar.“ Deshalb gehöre zum Leistungsspektrum des Unternehmens die Erarbeitung der Grundlagen genauso wie der Entwurf einer Lösung, deren Realisierung samt Inbetriebnahme, alles rund um Test, Validierung und Zertifizierung sowie der Support samt Schulung, Wartung, Anpassung und Erweiterung. Und: Das Copyright und die Nutzungsrechte kaufen die Kunden.

Die Kunden kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen, z. B. dem Maschinenbau, der Verpackungsindustrie oder dem Werkzeugbau, um nur einige der belieferten Industriezweige zu nennen. „Wir wissen, wie die Branchen ticken.“ Viele der Kunden würden seit Jahren begleitet, was gemeinsame langfristige Neu- und  Weiterentwicklungen möglich mache. Rink: „Wir haben Teams, die seit vielen Jahren für dieselben Kunden arbeiten.“

Diese Kundenbindung wirkt ins Unternehmen zurück: Rink und Bijlard setzen auf langfristige Mitarbeiter und ihr komplexes, vielseitig gemixtes Know-how. Sie sind interdisziplinär aufgestellt, da sind Elektrotechniker genauso dabei wie Informatiker, Mathematiker, Nachrichtentechniker und Physiker. Rink: „Unser Alleinstellungsmerkmal sind unsere Mitarbeiter und unsere 35-jährige Erfahrung.“

Deshalb, so Claudius Rink, sei noch etwas wichtig: ein familiärer Charakter des Unternehmens, der sich trotz des Wachstums erhalten habe. Da sei es für den Geschäftsführer beispielsweise selbstverständlich, beim internen Firmenfest auch selbst die Würstchen für seine Mitarbeiter zu grillen...

 

Autor: Peter Barden
Der Artikel ist am 25.08.2016 in der Siegener Zeitung (S. 7) erschienen.

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