Sicheres und effizientes Arbeiten mit Echtzeitlokalisierung (RTLS)

Technologien zur Echtzeitlokalisierung von Objekten (Fachbegriff Real Time Location Systems, kurz RTLS) bieten verschiedenste Vorteile für industrielle Anwendungen. Insbesondere durch die Einbindung in die bestehende Infrastruktur trägt die Funkortung von Objekten (Güter, Fahrzeuge, Personen) in Echtzeit beispielsweise dazu bei, die Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen oder Abläufe – und damit auch Kosten – zu optimieren.

 

Reichweite oder Genauigkeit? Das EPS kann beides!

Bei der Auswahl der Technologie (Ultrabreitband, RFID, WiFi, Bluetooth, GPS) mussten bislang allerdings Kompromisse geschlossen werden. Wer eine hohe Positionsgenauigkeit benötigte, musste geringere Reichweite in Kauf nehmen, während hohe Reichweite mit größerer Messungenauigkeit einherging. Genau diese Lücke schließt das patentierte Essensium Positioning System (EPSTM) des belgischen RTLS-Spezialisten Essensium:

Bei einer Reichweite von bis zu 800 Metern können Objekte bis auf 30 cm genau lokalisiert werden.

So funktioniert das EPS
Schematische Darstellung Funktionsweise EPS.

Zur Echtzeitlokalisierung benötigt das EPS mindestens vier fest installierte Referenzknoten, um in dem aufgespannten Bereich Objekte zu erkennen. Jedes Objekt erhält einen so genannten Tag, d. h. ein individuelles Kennzeichen, und kann dadurch als mobiler Knoten geortet werden. Die Positionsbestimmung erfolgt durch Laufzeitmessungen zwischen den mobilen und festen Knoten, wobei eine spezielle Software die ermittelten Distanzen in Koordinaten umrechnet und Messungenauigkeiten, Interferenzen und Mehrweg-Signale herausfiltert. Das EPS arbeitet dabei wie Bluetooth oder WLAN im lizenzfreien ISM-Band und kann parallel zu anderen Systemen, die ebenfalls im 2,4 GHz-Band funken, betrieben werden.

Die Anzahl der tatsächlich benötigten Referenzknoten ist abhängig von der Größe und Aufteilung des zu überwachenden Raumes. Werden beispielsweise zusätzlich zu den „Eck-Knoten“ weitere Referenzknoten in den Gassen eines Lagers installiert, ist es möglich „um die Ecke zu schauen“ – eine wichtige Grundvoraussetzung für Kollisionswarnungen in Echtzeit.

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Jede Branche und jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen. Eine goldene Patentlösung für den Einsatz von RTLS gibt es daher nicht.
Wohl aber eine ausführliche Beratung, die genau auf Sie zugeschnitten ist! Gerne mit Vor-Ort-Erfassung Ihres Geländes und einer daraus entwickelten detaillierten Anforderungsanalyse.

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Mit EPS Prozesse optimieren
Abbildung Funktionsweise Essensium Positioning System (EPS).

Anwendungsbeispiel Lagerlogistik:
Durch die genaue Echtzeit(!)-Kenntnis der Positionen von Personen und Fahrzeugen kann ein Warnsystem bei drohenden Kollisionen die Sicherheit der Mitarbeiter – insbesondere in belebten und verwinkelten Bereichen – verbessern. Zudem kann das Ortungssystem dazu genutzt werden, Aufträge flexibel und in Echtzeit zu übermitteln. Da sämtliche Objekte jederzeit lokalisiert werden können, lassen sich Wege und Ressourcen optimal nutzen. Daraus resultiert u. a. auch die flexible und korrekte Beladung von Fahrzeugen für den Ab- bzw. Weitertransport von Waren.

Kooperation mit Essensium

Lachmann & Rink ist seit September 2014 Systemintegrator des EPS für den deutschsprachigen Raum. Um Um die Lokalisierung von Objekten für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen, arbeitet L&R mit dem RTLS-Spezialisten Essensium N. V. mit Sitz in Leuven/Belgien zusammen. Essensium wurde 2005 als Spin-off des Interuniversity Microelectronics Centre (IMEC), eines der größten Forschungszentren für Nano- und Mikroelektronik in Europa, gegründet. Neben mikroelektronischen Lösungen für drahtlose Sensornetze entwickelt Essensium System-on-Chip (SoC)- und System-in-Package (SiP)-Technologien. Das belgische Entwicklungszentrum gehört zu den Technologieführern im Bereich Echtzeitlokalisierung.

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